Die Fachschule für Technik, Fachrichtung Bautechnik, am Hans-Sachs-Berufskolleg Oberhausen umfasst einen zweijährigen Fachschulbildungsgang mit dem Schwerpunkt Hochbautechnik. Der Bildungsgang ist in Anlage E der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg (APO-BK) eingeordnet und ermöglicht in Vollzeitform eine berufliche Weiterbildung im Anschluss an eine einschlägige Berufsausbildung. Er schließt mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss als staatlich geprüfte Technikerin bzw. staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Bautechnik sowie mit dem Erwerb der bundesweit anerkannten Fachhochschulreife ab. Absolventinnen und Absolventen übernehmen im weiteren Berufsleben Aufgaben im mittleren Management – als Bindeglied zwischen Architektinnen und Architekten, Ingenieurbüros und den ausführenden Meisterinnen und Meistern auf der Baustelle.

Staatlich geprüfte Technikerinnen und Techniker erstellen Bauzeichnungen und statische Berechnungen, wirken an der Planung und Ausführung von Baumaßnahmen mit und erarbeiten Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen. Nach dem Abschluss stehen ihnen vielfältige Einsatzbereiche offen: Bauunternehmen, Ingenieur- und Planungsbüros, die Bauabteilungen großer Unternehmen und Wohnungsbaugesellschaften, die Bauverwaltung des öffentlichen Dienstes sowie die Anwendungsberatung in der Baustoffindustrie. Die typischen Tätigkeitsfelder reichen von Bauplanung und Baukonstruktion über Ausschreibung, Vergabe und Kalkulation bis hin zu Bauleitung, Bauüberwachung und Objektbetreuung.

Der Bildungsgang wird am Hans-Sachs-Berufskolleg in Vollzeitform angeboten und dauert zwei Jahre bei 32 bis 36 Unterrichtsstunden pro Woche.

UMSETZUNG DER RICHTLINIEN UND BILDUNGSPLÄNE

Der Unterricht im Bildungsgang orientiert sich verbindlich an den Vorgaben des Bildungsplans für die Fachschule des Landes Nordrhein-Westfalen, Fachbereich Technik, Fachrichtung Bautechnik. Die Bildungsgangkonferenz konkretisiert die im Bildungsplan ausgewiesenen Lernfelder in didaktischen Jahresplanungen, legt fachliche Schwerpunkte fest und stimmt die Inhalte der einzelnen Lernfelder aufeinander ab, sodass eine kontinuierliche Kompetenzentwicklung über die beiden Ausbildungsjahre hinweg gewährleistet ist. Die Umsetzung wird regelmäßig im Rahmen der Bildungsgangarbeit überprüft und bei Bedarf an aktuelle fachliche, rechtliche und pädagogische Entwicklungen angepasst.

Bearbeitung und Veröffentlichung der didaktischen Jahresplanungen erfolgen über den Didaktischen Wizard: https://didaplan.hans-sachs-bk.de/.

FÖRDERKONZEPTE

Da die Studierenden mit unterschiedlichen beruflichen Vorerfahrungen und schulischen Abschlüssen in den Bildungsgang eintreten, verfolgt die Fachschule ein Förderkonzept, das individuelle Unterstützung in den Mittelpunkt stellt. Zu Beginn der Ausbildung werden bestehende Kenntnisstände erhoben, sodass darauf aufbauend gezielte Fördermaßnahmen abgeleitet werden können. Dazu zählen unter anderem ergänzende Übungsangebote, individuelle Beratungsgespräche sowie die Bereitstellung zusätzlicher Lernmaterialien. Die Lehrkräfte begleiten die Studierenden kontinuierlich in ihrem Lernprozess und geben regelmäßig Rückmeldung zum individuellen Leistungsstand, sodass frühzeitig auf Förderbedarfe reagiert werden kann. Ziel des Förderkonzepts ist es, alle Studierenden bestmöglich auf die Abschlussprüfung sowie auf die Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife vorzubereiten.

LEISTUNGSKONZEPTE

Grundlage der Leistungsbewertung ist das schulinterne Leistungskonzept des Bildungsgangs, das die Vorgaben der APO-BK sowie der Bildungspläne konkretisiert. Es regelt, wie schriftliche, praktische und mündliche Leistungen in den einzelnen Lernfeldern und Fächern gewichtet werden, und schafft damit eine transparente und vergleichbare Grundlage für die Notengebung. Neben Klassenarbeiten und Lernerfolgskontrollen fließen insbesondere die im Rahmen der Projektarbeit erbrachten Leistungen – Dokumentation, Präsentation und Arbeitsprozess – in die Bewertung ein. Das Leistungskonzept wird den Studierenden zu Beginn des Bildungsgangs erläutert und im Rahmen der Bildungsgangkonferenz kontinuierlich weiterentwickelt.

LERNORTKOOPERATION

Der Bildungsgang steht im engen Austausch mit den Ausbildungs- und Praxispartnern der Bauwirtschaft. Im Rahmen der Lernortkooperation werden Unterrichtsinhalte und berufliche Praxis aufeinander abgestimmt, etwa durch die Einbindung praxisnaher Aufgabenstellungen in die Projektarbeit, den Austausch mit Firmen, Kammern und Verbänden. Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass die vermittelten fachlichen und methodischen Kompetenzen den aktuellen Anforderungen der beruflichen Praxis entsprechen, und eröffnet den Studierenden frühzeitig Kontakte in ihr späteres Berufsfeld.

SONSTIGE ANMERKUNGEN

Der Unterricht findet im Klassenverband und nicht im Kurssystem statt. Es starten „alle“ Schülerinnen und Schüler neu.

WEITERENTWICKLUNG

Ziele und Maßnahmen des Schulprogramm-Bausteins

SJ 2024/25: Entwicklungsziel: Werbung für den Bildungsgang


Verantwortlich

Frau Prediger, alle Fachlehrkräfte

Maßnahmen zur Zielerreichung

Evaluation/Überprüfung

mittelfristig: Bewerberzahl; Befragung der Schülerinnen und Schüler

Ziel erreicht?

tt.mm.jjjj: Ja | Nein, Konsequenzen, weitere Maßnahmen

tt.mm.jjjj: Entwicklungsziel: Wie lautet das Ziel ?


Verantwortlich

Wer ist für die Erreichung des Ziels verantwortlich?

Maßnahmen zur Zielerreichung

tt.mm.jjjj: Welche Maßnahmen wurden zur Erreichung des genannten Ziels durchgeführt?

Evaluation/Überprüfung

tt.mm.jjj: Indikatoren zur Zielerreichung, ggf. Soll-Ist Vergleich

Ziel erreicht?

tt.mm.jjjj: Ja | Nein, Konsequenzen, weitere Maßnahmen

fortlaufend: Entwicklungsziel: Methodische und inhaltliche Weiterentwicklung


Verantwortlich

alle im Bildungsgang unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen

Maßnahmen zur Zielerreichung

Weiterentwicklung der didaktischen Jahresplanung, Weiterentwicklung des Förderkonzeptes

Evaluation/Überprüfung

Befragung der Absolventen; Entwicklung der Abschlussquoten

Ziel erreicht?

tt.mm.jjjj: Ja | Nein, Konsequenzen, weitere Maßnahmen