Allgemeine Hinweise zum Bildungsgang

Maurer und Maurerinnen gibt es seit vielen hundert Jahren. Sie beherrschen heute die gesamten Arbeitsabläufe
des Hochbaus – von der Herstellung der Fundamente über das Errichten von Mauern bis hin zum abschließenden Verputz der Innenwände. Eigentlich kann ein Maurer oder eine Maurerin als Allrounder, -in ein ganzes Gebäude selbst bauen.
Verantwortliches Handeln auf der Baustelle beginnt mit Kenntnissen über Baustoffe und Arbeitsabläufe und der Bereitschaft zum Zusammenwirken aller am Bau Beteiligten.
Die Vielfalt neuer Baustoffe, Bauverfahren und Umweltauflagen bieten täglich neue Herausforderungen und fordern die ständige Bereitschaft sich weiter zu bilden.
Die Berufsausbildung im Bauwesen dauert generell 2 oder 3 Jahre. In der Stufenbildung baut dabei die Spezialisierung auf der Grundbildung auf.
Im Hans-Sachs-Berufskolleg werden Maurer/-in und Hochbaufacharbeiter/-in, Schwerpunkt Maurerarbeiten im Rahmen der dualen Ausbildung beschult.
Das Hans-Sachs-Berufskolleg richtet sich mit den Berufsschulzeiten nach dem Blockplan des Bildungszentrum des Baugewerbes e.V. (BZB).

Umsetzung der Richtlinien & Bildungspläne / Stand der Bildungsgangarbeit

Der Beruf Maurer/in ist anerkannter Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung. Die Ausbildung erfolgt in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule und dauert 3 Jahre. Die Stufenausbildung in dem Beruf Maurer/in (3-jährig) und Hochbaufacharbeiter/in (2-jährig) erfolgt nach der Verordnung über die Ausbildung in der Bauwirtschaft.

Förderkonzept

Ziel:

Das Förderkonzept unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung fachlicher, sprachlicher und sozialer Kompetenzen. Im Mittelpunkt stehen die Verbesserung der Leistungen in Klassenarbeiten und Tests sowie eine aktive und zuverlässige Mitarbeit.

Fördermaßnahmen:

Die Förderung erfolgt im regulären Unterricht durch:

  • Wiederholung grundlegender Inhalte und Fachbegriffe
  • verständliche Übersichten, Lernhilfen und Checklisten
  • zusätzliche Übungsaufgaben
  • gezielte Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests
  • Auswertung und Besprechung typischer Fehler in KA und Test
  • individuelle Rückmeldungen und Fördervereinbarungen
  • Partner- und Gruppenarbeit zur Unterstützung leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler

Leistungsschwache SuS können ausbildungsbegleitende Hilfen in Form von Assistierter Ausbildung (AsA) über die Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen.

Schüler*innen, die die Abschlussprüfung nicht bestanden haben, können zur Vorbereitung auf die Wiederholungsprüfung als freiwillige Schüler*innen am Unterricht teilnehmen.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit:

Die Zusammenarbeit mit den Fächern der Obligatorik wird insbesondere in WBL/PKGL und Deutsch im Hinblick auf die Inhalte der Abschlussprüfung praxisnah umgesetzt.

Zuständigkeiten und Überprüfung:

Die Fachlehrkräfte beobachten die Lernentwicklung, geben Rückmeldungen und stimmen Fördermaßnahmen ab. Die Klassenleitung koordiniert die Zusammenarbeit. Das Bildungsgangteam überprüft mindestens einmal pro Schuljahr die Wirksamkeit des Konzepts und passt es bei Bedarf an.

Leistungskonzept

Ein Leistungskonzept liegt vor. Den Schüler*innen wird dieses Konzept transparent gemacht und erläutert.

Lernortkooperation

Um den Erfolg der Ausbildung kontinuierlich zu sichern, findet eine enge Zusammenarbeit zwischen dem BZB in Wesel und dem Hans-Sachs-Berufskolleg statt. Beide Institutionen tauschen sich regelmäßig aus.

Weiterentwicklung

Entwicklungsziel:
Aktualisierung und Weiterentwicklung der didaktischen Jahresplanung.


Verantwortlich:

Herr Rous

Maßnahmen zur Zielerreichung:

  • Der neue Lehrplan für die Berufe Maurer /-in und Hochbaufacharbeiter /-in tritt zum Schuljahr 2026/2027 in Kraft. In diesem Zusammenhang sind schrittweise Anpassungen der didaktischen Jahresplanung erforderlich. In diesem Schuljahr soll die didaktische Jahresplanung des 2. Abj angepasst und überarbeitet werden.

Evaluation:

Ende des Schuljahres 2026/27

Termin:

Ende Schuljahr 2026/27